Michaela Fridrich

Dozentin Für Musikverständnis @Münchner Volkshochschule Mvhs

Munich, DE
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WORK HISTORY

Jan 1998 — Present

Dozentin Für Musikverständnis @Münchner Volkshochschule Mvhs

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Munich, DE

EDUCATION

1974 — 1979

Musik- und Kunstakademie Prag

Tanz, Klavier, Musiktheorie

1994

Ludwig-Maximilians-Universität München

Magister Artium, Theaterwissenschaft, Musikpädagogik, Slavistik

1987 — 1992

Opern-Darstellungsstudio Gernot-Heindl

Gesang, Schauspiel

1987

Pestalozzi-Gymnasium

Abitur, Musik, Leistungsfach Klavier

1974 — 1979

Kinderchor des Tschechischen Rundfunks

Gesang, Ensemble, Musiktheorie

ABOUT MICHAELA FRIDRICH

Kunst, Kultur, wozu auch Klassische Musik gehört, sind wichtig für unsere Gesellschaft - so wird es oft beteuert. Seit über zwanzig Jahren als Musikvermittlerin in Workshops, Konzerteinführungen, als Autorin, Journalistin, Moderatorin stimme ich dem persönlich zu. Allerdings stelle ich zunehmend fest, dass das nicht alle Menschen so empfinden. Nicht zuletzt deshalb interessiert mich der gesellschaftspolitische Kontext, in dem Kunst und Kultur sich ereignen. In Diktaturen - wie die, in der ich aufwuchs - haben Kulturschaffende und KünstlerInnen einen schweren Stand. Ihre Stimmen sind da gerade deshalb besonders wichtig für die Menschen. Die aktuellen Krisen mit ihren sozialen, politischen und ökologischen Umbrüchen haben auch in Demokratien Auswirkungen auf den Kulturbetrieb. Mein Anliegen ist es, das Bewusstsein für den Wert von Kultur und ihre Verankerung in der Gesellschaft zu stärken. In Radiosendungen über Musik und Kultur suche ich nach Bezügen, die für jede*n Einzelne*n eine Relevanz haben. Für öffentliche Bildungsträger entwickle und realisiere ich Projekte, die sich kulturellen Themen im Austausch mit der Öffentlichkeit widmen und moderiere Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Fragen des Kulturbetriebs. Ich publiziere zu Themen der klassischen Musik, der Neuen Musik, der Musikvermittlung und konzipiere kulturvermittelnde Formate, wie den kulturpolitischen Podcast „Kocheler ZwischenTon“. Der Bereich der Kulturvermittlung wird künftig noch mehr gefordert sein als bisher. Denn für die öffentliche Förderung von Kunst und Kultur wird es aufgrund der knapper werdenden Kassen gute Argumente brauchen. Ein breites Engagement der Kulturschaffenden wird nötig sein, um deutlich zu machen, wieso wir als Gesellschaft auf Kunst und Kultur nicht verzichten sollten. Dazu möchte ich mit meinem Engagement beitragen.

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